Bei einem Treffen im Weißen Haus kamen führende Köpfe der amerikanischen Technologiebranche zusammen, um über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz zu beraten. Unter den Teilnehmern befand sich auch Elon Musk, der direkt neben US-Präsident Donald Trump Platz nahm. Das Treffen endete mit der Unterzeichnung des „White House Accord on Superintelligence“, einer freiwilligen Selbstverpflichtung der Industrie zur Sicherheit von KI-Systemen. Trump unterzeichnete zudem eine Exekutivanordnung, die den Begriff Künstliche Intelligenz offiziell in „Superintelligenz“ (SI) umbenennt.
Musk vertrat bei diesem Treffen nicht nur Tesla, sondern auch SpaceX und xAI. Das Unternehmen baut derzeit die Rechenkapazitäten am Standort Colossus massiv aus. Neben den Fortschritten im Bereich der Superintelligenz thematisierte Musk auch seine Energiepläne. Tesla und SpaceX streben gemeinsam eine Produktion von 200 Gigawatt Solarleistung pro Jahr an, um den enormen Energiebedarf der geplanten Chip-Fabrik „Terafab“ zu decken.
Für Tesla könnte die erneute Annäherung zwischen Musk und Trump strategische Vorteile bringen. Nach einer Phase der Distanzierung im Jahr 2025 zeigen sich die beiden Akteure wieder gut aufeinander abgestimmt. Ein direkter Zugang zur US-Regierung könnte Tesla dabei helfen, bundesweite Standards für autonomes Fahren durchzusetzen und bürokratische Hürden bei der Zulassung des Robotaxis und des Cybercabs abzubauen.
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