Tesla hat auf der Plattform X ein Dashcam-Video veröffentlicht, das zeigt, wie das System „FSD Supervised“ (Full Self-Driving) eine seitliche Kollision (T-Bone-Unfall) an einer Kreuzung verhindert. In der gezeigten Situation fuhr das Tesla-Fahrzeug vorschriftsmäßig an einer Kreuzung an, bremste dann jedoch abrupt ab, als ein anderes Fahrzeug ein Stoppschild missachtete. Der Fahrer des Teslas gab an, dass er die Situation manuell nicht schnell genug erfasst hätte und es ohne das System zu einem Unfall gekommen wäre.
Diese Veröffentlichung ist Teil einer aktuellen Informationskampagne von Tesla zur Sicherheit des Assistenzsystems. Zuletzt wurden vermehrt Beispiele geteilt, bei denen FSD Gefahrensituationen entschärfte, wie etwa ein Cybertruck, der im autonomen Modus Platz für einen Rettungswagen machte. Laut Ashok Elluswamy, dem Leiter der KI-Entwicklung bei Tesla, verfügt das System über hochentwickelte Reaktionszeiten bei unerwarteten Hindernissen.
Hintergrund der verbesserten Reaktionsfähigkeit ist unter anderem die Funktion „Automatic Collision Evasion“ (Automatische Kollisionsvermeidung), die mit der FSD-Version 14.3.9 eingeführt wurde. Diese Funktion kann das System in kritischen Momenten selbstständig aktivieren, wenn eine Kollision droht. Für die kommende Version 15 stellt Tesla eine noch frühzeitigere Gefahrenerkennung in Aussicht.
Die Sicherheitsdaten sind auch für die Zulassung in Europa relevant. Laut Tesla-Statistiken ist FSD Supervised auf europäischen Straßen statistisch gesehen um das 4,1-Fache sicherer als menschliche Fahrer. Bisher haben acht EU-Länder, darunter zuletzt Kroatien, das System zugelassen. Eine finale, EU-weite Abstimmung wurde jedoch von Oktober auf voraussichtlich Dezember verschoben. Da es sich weiterhin um ein Level-2-System handelt, bleibt die Verantwortung für die Fahrzeugführung zu jeder Zeit beim Fahrer.
Wie bewertet ihr die Entwicklung der FSD-Sicherheitsfunktionen und die Verzögerungen bei der EU-Zulassung?
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