SpaceX hat ein neues Beta-Programm namens „Starlink for Communities“ gestartet. Dieses ermöglicht es privaten Eigentümern und lokalen Betreibern, mit einem einzigen Starlink-Kit ein kleines, gemeinschaftlich genutztes Internet-Netzwerk aufzubauen und damit ein passives Einkommen zu erzielen.
Das Konzept sieht vor, dass ein Gastgeber eine Starlink-Antenne und einen Router an einem Ort mit entsprechendem Bedarf installiert – beispielsweise in Wohnanlagen, auf Campingplätzen oder bei lokalen Veranstaltungen. Nachbarn oder Besucher können dann kurzfristige Zugänge für Stunden, Tage, Wochen oder Monate erwerben, anstatt ein eigenes Abonnement abschließen zu müssen. Ein Monatszugang deckt dabei bis zu vier Geräte ab.
Starlink übernimmt die gesamte technische und finanzielle Abwicklung, einschließlich der Kontoerstellung, Zahlungsverarbeitung, Zugriffskontrolle und der Satellitenverbindung selbst. Die Aufgabe des Gastgebers beschränkt sich auf die physische Platzierung, die Stromversorgung und die grundlegende Instandhaltung der Hardware. Die Einnahmen richten sich nach den tatsächlich kostenpflichtigen Verbindungen.
Dieses Modell weist deutliche Parallelen zu Teslas geplanter Robotaxi-Flotte auf. In beiden Fällen stellt ein privater Eigentümer eine physische Ressource bereit, die andernfalls ungenutzt bliebe, während die übergeordnete Plattform die komplexen Aufgaben wie Vermittlung, Abrechnung und Netzwerkverwaltung übernimmt. Ein wesentlicher Unterschied liegt jedoch in der Praxis: Ein Starlink-Terminal ist stationär und kostengünstig, während ein Tesla-Robotaxi mobil ist und von Faktoren wie Versicherung, Reinigung und Ladeinfrastruktur abhängt. Zudem ist das Starlink-Programm bereits in mehreren Ländern aktiv, während Teslas autonomes Netzwerk sich noch in einer frühen Phase befindet.
Würdet ihr eure ungenutzte Hardware für ein solches passives Einkommen zur Verfügung stellen?
#Starlink #SpaceX #Tesla #Robotaxi #PassivesEinkommen