Tesla hat am 29. Oktober sein Empfehlungsprogramm überarbeitet und setzt dabei den Fokus auf das Assistenzsystem Full Self-Driving (FSD). Während Empfehlungen bisher vor allem für Fahrzeugkäufe vergeben wurden und Werbenden ein Guthaben von 250 US-Dollar einbrachten, belohnt das neue System nun den Abschluss von FSD-Abonnements.
Funktionsweise des neuen Programms:
Wenn ein Tesla-Fahrer während einer FSD-Testphase den Empfehlungscode eines anderen Nutzers verwendet, um ein FSD-Abonnement abzuschließen, erhält der Werbende einen Monat kostenfreies FSD (Supervised). Pro Kalenderjahr kann ein Code bis zu 12 Mal genutzt werden. Das Limit wird jeweils am 1. Januar zurückgesetzt. Wer 12 erfolgreiche Empfehlungen generiert, erhält somit FSD für ein gesamtes Jahr kostenfrei.
Vergleich zum bisherigen System:
Ein Fahrzeugkauf stellt eine große finanzielle Investition dar, weshalb Erfolge im alten Empfehlungsprogramm oft schwer zu erreichen waren. Ein monatliches FSD-Abonnement weist eine deutlich niedrigere Einstiegshürde auf. Das neue Modell ist dadurch auch für Fahrzeughalter ohne große Reichweite in den sozialen Medien zugänglich.
Strategischer Hintergrund:
Die Umstellung unterstreicht die Ausrichtung von Tesla auf FSD-Abonnements. Bereits im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen bei 75 Prozent der ausgelieferten Fahrzeuge ein verknüpftes FSD-Abonnement. Da reale Fahrdaten für die Weiterentwicklung des Systems essenziell sind, profitiert Tesla direkt von einer höheren Nutzerzahl.
Was haltet ihr von dieser Neuausrichtung des Empfehlungsprogramms?
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