Jason Oppenheim, bekannter Immobilienmakler und Star der Netflix-Serie „Selling Sunset“, hat seinen Bentley dauerhaft gegen ein Tesla Model Y eingetauscht. Grund dafür ist die Tesla-Software „Full Self-Driving“ (FSD) in der überwachten Version.
Oppenheim veröffentlichte ein Video auf der Plattform X, das eine über einstündige Fahrt von Newport Beach zum Büro seiner Firma in Los Angeles zeigt. Während dieser Fahrt übernahm das FSD-System die Steuerung und das Einparken, ohne dass der Fahrer das Lenkrad oder das Gaspedal berühren musste. Oppenheim gab an, seinen Bentley an seinen Vater übergeben zu haben, da er keine Verwendung mehr dafür habe.
Als Hauptgrund für den Wechsel nannte Oppenheim Sicherheitsaspekte. Er räumte ein, sich am Steuer oft durch Textnachrichten und E-Mails ablenken zu lassen. Durch den Einsatz von FSD wolle er das Unfallrisiko minimieren. Aus diesem Grund plant er auch, zehn seiner Mitarbeiter mit einem Tesla inklusive FSD auszustatten, um deren Sicherheit auf Dienstfahrten zu erhöhen.
Diese Entwicklung fällt mit starken Quartalszahlen von Tesla zusammen. Im dritten Quartal lieferte das Unternehmen weltweit 486.532 Fahrzeuge aus und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. In den USA ist das FSD-System seit Februar für 99 US-Dollar pro Monat im Abonnement erhältlich. Laut Tesla stieg die Zahl der aktiven Abonnements im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 1,48 Millionen. Mehr als 55 Prozent der Neuauslieferungen in Nordamerika werden mit aktiviertem FSD übergeben.
Trotz der autonomen Fähigkeiten bleibt FSD ein überwachtes System (Level 2). Der Fahrer muss das Geschehen auf der Straße weiterhin aufmerksam verfolgen. Die aktuelle Software-Version v14.3.10 bietet zudem Sicherheitsfunktionen wie die automatische Kollisionsvermeidung, die durch gezieltes Lenken oder Bremsen Frontalunfälle verhindern soll.
Was haltet ihr von der Entscheidung, Dienstwagen aus Sicherheitsgründen durch Teslas mit FSD zu ersetzen?
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